<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" ><generator uri="https://jekyllrb.com/" version="3.10.0">Jekyll</generator><link href="https://draeckgaden.ch/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" /><link href="https://draeckgaden.ch/" rel="alternate" type="text/html" /><updated>2026-05-08T07:33:53+00:00</updated><id>https://draeckgaden.ch/feed.xml</id><title type="html">Flurnamen</title><subtitle>Interessante Flurnamen und ihre Herkunft.</subtitle><author><name></name></author><entry><title type="html">Bschissni Matte</title><link href="https://draeckgaden.ch/2026/05/08/bschissni-matte.html" rel="alternate" type="text/html" title="Bschissni Matte" /><published>2026-05-08T00:00:00+00:00</published><updated>2026-05-08T00:00:00+00:00</updated><id>https://draeckgaden.ch/2026/05/08/bschissni-matte</id><content type="html" xml:base="https://draeckgaden.ch/2026/05/08/bschissni-matte.html"><![CDATA[<p>Es ist Frühling und es wird herzhaft gegüllt, das beschert uns die eine oder andere <a href="https://s.geo.admin.ch/9g009nxu3rwm">Bschissni Matte</a>.</p>

<p>Ob diese Wiese tatsächlich so beschissen zum Heuen war oder ob dieses Landstück den Älpler bescheisst und ihm statt saftigen Gras nur widerlichen Sauerampfer beschert ist unbekannt. Auch eine Verballhornung der “Abschüssigen Matte” ist denkbar, aber auch hier gibt es keine Belege. Fakt ist aber, dass diese Matte als Pausenort beim Aufstieg zum Hirlihor gar nicht so beschissen ist, wie der Name vermuten lässt.
<!--more--></p>]]></content><author><name></name></author><category term="Other" /><summary type="html"><![CDATA[Es ist Frühling und es wird herzhaft gegüllt, das beschert uns die eine oder andere Bschissni Matte. Ob diese Wiese tatsächlich so beschissen zum Heuen war oder ob dieses Landstück den Älpler bescheisst und ihm statt saftigen Gras nur widerlichen Sauerampfer beschert ist unbekannt. Auch eine Verballhornung der “Abschüssigen Matte” ist denkbar, aber auch hier gibt es keine Belege. Fakt ist aber, dass diese Matte als Pausenort beim Aufstieg zum Hirlihor gar nicht so beschissen ist, wie der Name vermuten lässt.]]></summary></entry><entry><title type="html">Bitzeli</title><link href="https://draeckgaden.ch/2026/05/05/bitzeli.html" rel="alternate" type="text/html" title="Bitzeli" /><published>2026-05-05T00:00:00+00:00</published><updated>2026-05-05T00:00:00+00:00</updated><id>https://draeckgaden.ch/2026/05/05/bitzeli</id><content type="html" xml:base="https://draeckgaden.ch/2026/05/05/bitzeli.html"><![CDATA[<p>Hat dein Bauernhof eigentlich viel Land? Nein, nur es <a href="https://s.geo.admin.ch/bpqaug29w0oz">Bitzeli</a>.</p>

<p>Dieses Bitzeli Land hat seinen Namen nicht daher, dass es so klein ist, sondern davon, dass es früher einmal eingezäunt war. Der Name kommt aus dem Altdeutschen “Bizuni” bzw. “Biziune” was so viel wie “Bei den Zäunen” bedeutet. Das Kulturland rund um Kägiswil wird natürlich durch die Sarneraa, die grosse Schliere und den Vorder Schwarzenberg begrenzt. Nur beim Bitzeli hat es eine kleine, flache Lücke, die vermutlich früher einmal mit einem Zaun geschlossen war, damit das Vieh nicht ein bisschen auf Wanderschaft gehen konnte.</p>

<!--more-->]]></content><author><name></name></author><category term="Other" /><summary type="html"><![CDATA[Hat dein Bauernhof eigentlich viel Land? Nein, nur es Bitzeli. Dieses Bitzeli Land hat seinen Namen nicht daher, dass es so klein ist, sondern davon, dass es früher einmal eingezäunt war. Der Name kommt aus dem Altdeutschen “Bizuni” bzw. “Biziune” was so viel wie “Bei den Zäunen” bedeutet. Das Kulturland rund um Kägiswil wird natürlich durch die Sarneraa, die grosse Schliere und den Vorder Schwarzenberg begrenzt. Nur beim Bitzeli hat es eine kleine, flache Lücke, die vermutlich früher einmal mit einem Zaun geschlossen war, damit das Vieh nicht ein bisschen auf Wanderschaft gehen konnte.]]></summary></entry><entry><title type="html">Frauenwald</title><link href="https://draeckgaden.ch/2026/04/13/frauenwald.html" rel="alternate" type="text/html" title="Frauenwald" /><published>2026-04-13T00:00:00+00:00</published><updated>2026-04-13T00:00:00+00:00</updated><id>https://draeckgaden.ch/2026/04/13/frauenwald</id><content type="html" xml:base="https://draeckgaden.ch/2026/04/13/frauenwald.html"><![CDATA[<p>Vielerorts gibts Frauenparkplätze, in Olsberg ging man einen Schritt weiter und schuff gleich einen <a href="https://s.geo.admin.ch/vg1m29ilfnez">Frauenwald</a>.</p>

<p>Dieser Wald gehörte wahrscheinlich ursprünglich dem nahen Zisterzienserinnenkloster Olsberg und stand somit unter der Herrschaft von Frauen. Ob der Wald  von den Nonnen selbst bewirtschaftet wurde, verpachtet war oder als Pfründe für die Versorgung des Klosterstift diente, ist nicht bekannt.</p>

<!--more-->]]></content><author><name></name></author><category term="Other" /><summary type="html"><![CDATA[Vielerorts gibts Frauenparkplätze, in Olsberg ging man einen Schritt weiter und schuff gleich einen Frauenwald. Dieser Wald gehörte wahrscheinlich ursprünglich dem nahen Zisterzienserinnenkloster Olsberg und stand somit unter der Herrschaft von Frauen. Ob der Wald von den Nonnen selbst bewirtschaftet wurde, verpachtet war oder als Pfründe für die Versorgung des Klosterstift diente, ist nicht bekannt.]]></summary></entry><entry><title type="html">Bärgägger</title><link href="https://draeckgaden.ch/2026/04/09/baergaegger.html" rel="alternate" type="text/html" title="Bärgägger" /><published>2026-04-09T00:00:00+00:00</published><updated>2026-04-09T00:00:00+00:00</updated><id>https://draeckgaden.ch/2026/04/09/baergaegger</id><content type="html" xml:base="https://draeckgaden.ch/2026/04/09/baergaegger.html"><![CDATA[<p>Die Wiederansiedlung von Meister Petz im Alpenraum wird belegt durch das gelegentliche Auffinden von <a href="https://s.geo.admin.ch/3oeeuo00u4oe">Bärgägger</a>.</p>

<p>Der Flurname hat wenig mit den grössten europäischen Landraubtier zu tun. Vielmehr handelt es sich hier vermutlich um einen Bergacker im lokalen Dialekt.</p>

<!--more-->]]></content><author><name></name></author><category term="Other" /><summary type="html"><![CDATA[Die Wiederansiedlung von Meister Petz im Alpenraum wird belegt durch das gelegentliche Auffinden von Bärgägger. Der Flurname hat wenig mit den grössten europäischen Landraubtier zu tun. Vielmehr handelt es sich hier vermutlich um einen Bergacker im lokalen Dialekt.]]></summary></entry><entry><title type="html">Osterhubel</title><link href="https://draeckgaden.ch/2026/04/05/osterhubel.html" rel="alternate" type="text/html" title="Osterhubel" /><published>2026-04-05T00:00:00+00:00</published><updated>2026-04-05T00:00:00+00:00</updated><id>https://draeckgaden.ch/2026/04/05/osterhubel</id><content type="html" xml:base="https://draeckgaden.ch/2026/04/05/osterhubel.html"><![CDATA[<p>Die beste Aussicht bei der Eiersuche gibts natürlich auf dem <a href="https://s.geo.admin.ch/usszeeoij7is">Osterhubel</a>.</p>

<p>Ob dieser Hügel tatsächlich mit dem christlichen Fest zu tun hat, oder ob der Flurname einfach die kleine Erhebung im Osten beschreibt, bleibt unklar. Macht auch nichts, wir wünschen euch allen frohe Ostern und viel Erfolg bei der Eiersuche!</p>

<!--more-->]]></content><author><name></name></author><category term="Other" /><summary type="html"><![CDATA[Die beste Aussicht bei der Eiersuche gibts natürlich auf dem Osterhubel. Ob dieser Hügel tatsächlich mit dem christlichen Fest zu tun hat, oder ob der Flurname einfach die kleine Erhebung im Osten beschreibt, bleibt unklar. Macht auch nichts, wir wünschen euch allen frohe Ostern und viel Erfolg bei der Eiersuche!]]></summary></entry><entry><title type="html">Entre Dessert</title><link href="https://draeckgaden.ch/2026/03/31/entre-dessert.html" rel="alternate" type="text/html" title="Entre Dessert" /><published>2026-03-31T00:00:00+00:00</published><updated>2026-03-31T00:00:00+00:00</updated><id>https://draeckgaden.ch/2026/03/31/entre-dessert</id><content type="html" xml:base="https://draeckgaden.ch/2026/03/31/entre-dessert.html"><![CDATA[<p>Serviert man zwischen den Hauptgängen Sorbet, spricht man in der Fachsprache von einem <a href="https://s.geo.admin.ch/a8z9bi4o3wc0">Entre Dessert</a>.</p>

<p>Dass das so heisst, haben wir frei erfunden, aber es klingt doch irgendwie passend, oder? In der Tat wird in der Haute Cuisine das klassische französische Menü manchmal mit einem Sorbet zwischen den Hauptgängen aufgelockert, um den Gaumen zu reinigen und auf den nächsten Gang vorzubereiten. So zumindest die Theorie; wir finden, Glace schmeckt auch ohne Hauptgang ganz hervorragend.</p>

<!--more-->]]></content><author><name></name></author><category term="Other" /><summary type="html"><![CDATA[Serviert man zwischen den Hauptgängen Sorbet, spricht man in der Fachsprache von einem Entre Dessert. Dass das so heisst, haben wir frei erfunden, aber es klingt doch irgendwie passend, oder? In der Tat wird in der Haute Cuisine das klassische französische Menü manchmal mit einem Sorbet zwischen den Hauptgängen aufgelockert, um den Gaumen zu reinigen und auf den nächsten Gang vorzubereiten. So zumindest die Theorie; wir finden, Glace schmeckt auch ohne Hauptgang ganz hervorragend.]]></summary></entry><entry><title type="html">Grosser Hundskotten</title><link href="https://draeckgaden.ch/2026/03/26/grosser-hundskotten.html" rel="alternate" type="text/html" title="Grosser Hundskotten" /><published>2026-03-26T00:00:00+00:00</published><updated>2026-03-26T00:00:00+00:00</updated><id>https://draeckgaden.ch/2026/03/26/grosser-hundskotten</id><content type="html" xml:base="https://draeckgaden.ch/2026/03/26/grosser-hundskotten.html"><![CDATA[<p>Man sagt, das Glück liegt auf der Strasse, bei mir wars heute aber vor allem <a href="https://s.geo.admin.ch/fvgbuxf1e9to">Grosser Hundskotten</a>.</p>

<p>Ganz so eklig ist die Deutung des Flurnamens dann doch nicht. Eine Kotte oder Chotte war ein Bretterverschlag auf der Weide wo sich das Vieh unterstellen konnte, manchmal auch scherzhaft als Bezeichnung für armselige Hütten gebraucht. Ein “Hund” zu sein wird auch heute noch als abwertende Bezeichnung verwendet. Vermutlich war diese abgelegene, sumpfige Weide in einem Kessel tatsächlich nicht die beste Weide der Welt.</p>

<!--more-->]]></content><author><name></name></author><category term="Other" /><summary type="html"><![CDATA[Man sagt, das Glück liegt auf der Strasse, bei mir wars heute aber vor allem Grosser Hundskotten. Ganz so eklig ist die Deutung des Flurnamens dann doch nicht. Eine Kotte oder Chotte war ein Bretterverschlag auf der Weide wo sich das Vieh unterstellen konnte, manchmal auch scherzhaft als Bezeichnung für armselige Hütten gebraucht. Ein “Hund” zu sein wird auch heute noch als abwertende Bezeichnung verwendet. Vermutlich war diese abgelegene, sumpfige Weide in einem Kessel tatsächlich nicht die beste Weide der Welt.]]></summary></entry><entry><title type="html">Stube</title><link href="https://draeckgaden.ch/2026/03/22/stube.html" rel="alternate" type="text/html" title="Stube" /><published>2026-03-22T00:00:00+00:00</published><updated>2026-03-22T00:00:00+00:00</updated><id>https://draeckgaden.ch/2026/03/22/stube</id><content type="html" xml:base="https://draeckgaden.ch/2026/03/22/stube.html"><![CDATA[<p>Heute mache ich mir einen faulen Sonntag und bleib einfach in der <a href="https://s.geo.admin.ch/oeqd6ax573f6">Stube</a>.</p>

<p>Diese Stube kommt nicht daher, dass es hier so wohlig und gemütlich ist. Im Gegenteil hier “stüübet” es gerne mal. Die Stubeflue ist der niedrigste Gipfel der Kette zwischen Homad und Gantrisch und liegt an einem breiten Kessel, der den Wind fängt. Bei starkem Wind im Winter entsteht hier oftmals gut sichtbarer Spindrift, oder eben Schneestaub.</p>

<!--more-->]]></content><author><name></name></author><category term="Other" /><summary type="html"><![CDATA[Heute mache ich mir einen faulen Sonntag und bleib einfach in der Stube. Diese Stube kommt nicht daher, dass es hier so wohlig und gemütlich ist. Im Gegenteil hier “stüübet” es gerne mal. Die Stubeflue ist der niedrigste Gipfel der Kette zwischen Homad und Gantrisch und liegt an einem breiten Kessel, der den Wind fängt. Bei starkem Wind im Winter entsteht hier oftmals gut sichtbarer Spindrift, oder eben Schneestaub.]]></summary></entry><entry><title type="html">Stinki</title><link href="https://draeckgaden.ch/2026/03/17/stinki.html" rel="alternate" type="text/html" title="Stinki" /><published>2026-03-17T00:00:00+00:00</published><updated>2026-03-17T00:00:00+00:00</updated><id>https://draeckgaden.ch/2026/03/17/stinki</id><content type="html" xml:base="https://draeckgaden.ch/2026/03/17/stinki.html"><![CDATA[<p>Waschen ist mir ein Graus, darum <a href="https://s.geo.admin.ch/zxdls58j24a1">Stinki</a>.</p>

<p>Keine Ahnung, woher der Flurname kommt. Jäger verwenden gerne ein nach menschlichem Schweiss riechendes Wildlenkmittel namens “SwissHunt Stinki”, um Wildtiere von Feldern und Wiesen fern zu halten. Vielleicht fiel dem örtlichen Wildhüter dort mal eine Flasche davon in den Bach.</p>

<!--more-->]]></content><author><name></name></author><category term="Other" /><summary type="html"><![CDATA[Waschen ist mir ein Graus, darum Stinki. Keine Ahnung, woher der Flurname kommt. Jäger verwenden gerne ein nach menschlichem Schweiss riechendes Wildlenkmittel namens “SwissHunt Stinki”, um Wildtiere von Feldern und Wiesen fern zu halten. Vielleicht fiel dem örtlichen Wildhüter dort mal eine Flasche davon in den Bach.]]></summary></entry><entry><title type="html">Chegel</title><link href="https://draeckgaden.ch/2026/03/12/chegel.html" rel="alternate" type="text/html" title="Chegel" /><published>2026-03-12T00:00:00+00:00</published><updated>2026-03-12T00:00:00+00:00</updated><id>https://draeckgaden.ch/2026/03/12/chegel</id><content type="html" xml:base="https://draeckgaden.ch/2026/03/12/chegel.html"><![CDATA[<p>Bei sonnigem Wetter gehe ich gerne spazieren und zwar mit Kind und <a href="https://s.geo.admin.ch/bovop9kq4gvx">Chegel</a>.</p>

<p>Während der Flurname “Chegel” bei dieser rundlichen Anhöhe nahe liegt, hat der Begriff “Kind und Kegel” eine andere Herkunft. Während die “Kinder” die regulären Nachkommen aus einer Ehe bezeichneten, waren die “Kegel” oder “Kekel” die unehelichen Kinder.</p>

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<p>Häufig hatten Kegel freie Männer als Väter, jedoch aber unfreie Mütter aus der Leibeigenschaft. Aufgrund der hohen Müttersterblichkeit im Mittelalter war es nicht ungewöhnlich, dass uneheliche Kinder in den Haushalten der Väter aufwuchsen, allerdings oft mit deutlich weniger Rechten und Privilegien.</p>]]></content><author><name></name></author><category term="Other" /><summary type="html"><![CDATA[Bei sonnigem Wetter gehe ich gerne spazieren und zwar mit Kind und Chegel. Während der Flurname “Chegel” bei dieser rundlichen Anhöhe nahe liegt, hat der Begriff “Kind und Kegel” eine andere Herkunft. Während die “Kinder” die regulären Nachkommen aus einer Ehe bezeichneten, waren die “Kegel” oder “Kekel” die unehelichen Kinder.]]></summary></entry></feed>